Topf & Klinge
Die ungewöhnliche Kombination zweier Handwerkskünste.
… und wie es dazu kommen konnte.
Handwerk ist schöpferische Meditation.
An Agni Smidah, Mystiker
Zu den Töpfen
Vor vielen Jahren hatte ich ein Seminar in einem Seminarhaus dessen Betreiber gleichzeitig Keramiker war und eine entsprechende Werkstatt betrieb. In einer Pause fragte ich ihn, ob er mir mal zeigen könnte, wie das geht mit der Drehscheibe. Seitdem bin ich in Keramik verliebt. Sei es das Arbeiten auf der Scheibe, das Aufbauen von Gefäßen, das Abdrehen, das Herstellen und Anwenden von Glasuren, das Brennen ( Raku oder normaler Glattbrand) – ich bin immer wieder begeistert. Durch die Rückmeldung vieler Menschen ermutigt ( und dadurch dass ich mittlerweile ziemlich viele Keramiken hier stehen habe) ist diese Seite entstanden. Ich möchte Menschen an meiner Liebhaberei teilhaben lassen.
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Es ist so ein großer Unterschied ob man aus einem ‘Fabrikgefäß’ – einem von Tausenden – seinen Tee oder seinen Kaffee trinkt, sein Müsli oder seine Suppe löffelt oder aus einem Einzelstück, einem Gefäß, welches so nur einmal auf der Welt existiert. Denn ich mache nur Einzelstücke. Das hat zwei Grũnde: ich habe nie gelernt, in Serie zu produzieren und ich würde das auch nicht wollen, da mir das langweilig würde. Und: ich bin immer wieder sehr überrascht, was da aus dem Ofen kommt – manchmal begeistert, manchmal eher weniger erfreut..Für mich ist es die Hauptsache, dass ich Freude habe, wenn ich meine Keramiken herstelle. Ich hoffe sehr, dass Du die gleiche Freude empfindest wenn du meine Töpfe anschaust – und dass Du Lust bekommst, so einen Topf dein Eigen zu nennen. Also dann: Viel Vergnügen !
Zu den Klingen
Als ich Ende 20 war habe ich mir mal von einem Bekannten ein ‘richtiges’ Rasiermesser ausgeliehen. Ich hatte keinerlei Ahnung davon wie das geht – und ausser Kratzern und kleinen Verletzungen ist nichts dabei rausgekommen. Youtube mit seinen Tutorials war noch in weiter Ferne – so gab ich das Messer ( vor dem ich auch gehörigen Respekt hatte) frustriert zurück und dachte nicht mehr daran. Vor einigen Jahren dann haben mich die Preise der Ersatzklingen für Rasierer sehr geärgert und probierte eine zeitlang einen Rasierer aus, in den ich halbierte Rasierklingen einspannte. Dann kaufte ich irgendwann auf dem Flohmarkt ein altes Rasiermesser ( coupe choux auf französisch) und war begeistert …
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… nachdem ich gelernt hatte wie man es schleifen und benutzen muss). Der nächste Schritt war dann alte Messer zu kaufen, sie zu reinigen, zu schleifen zu polieren und mit neuen Griffen zu versehen. Und natürlich habe ich mehr Messer aufgearbeitet, als ich für mich brauche 😉
Deshalb biete ich sie jetzt hier zum Kauf ( oder nur zum Anschauen und sich freuen) an.





































































































































































































































































